Supermoto Feeling auf der BMW R1300 GS
Das ist ein Mega-Projekt! Es gibt bei dem Vorhaben im Vorfeld schon einiges zu beachten. Ich hab für Euch hier schon mal alles in einer Einkaufsliste zusammengestellt.
Zunächst mal zur Idee:
Wann immer ich mit Hajo an der Mosel oder sonst wo unterwegs war, hat er von seinem Umbau vor Urzeiten an seiner 1150er GS erzählt und mit Stolz (zu Recht) Bilder gezeigt. Dann hatte Wolle an seiner 1250er GS schon den 17" Umbau vollzogen. Hab das mit Interesse wahrgenommen. Auch die Wunderlich Edition 35 hat 17" vorne und hinten die 5,5" Felge montiert. Die haben sogar einen 190er Reifen montiert - sieht mega aus. Bei mehreren Gesprächen mit Frank Hoffmann, Geschäftsführer der Fa. Wunderlich hat er mir immer wieder zum Thema 17" den Mund wässrig gemacht, was das Fahrverhalten angeht und wie er damit den ein oder anderen Supersportler demoralisiert hat. Dann kam vor kurzem Klaus Goerz mit dem Video in Verbindung mit der Fa. Hakvoort zum Besten. Allerdings gefielen mir die Speichenräder von Kineo überhaupt gar nicht! Gut - das ist ja Geschmacksache...
Aber seit dem hab ich fast nichts anderes mehr im Kopf und die OZ-Felgen haben mir es einfach auf Anhieb angetan!
Überlegungen zu Sinn und Unsinn...
Bei vielen Benzingesprächen haben wir uns immer wieder mit dem Thema 17" auf einer GS auseinander gesetzt. Was bringt das also...
Durch die geänderte Fahrzeuggeometrie entsteht ein komplett neues Motorrad. Jeder weiß, dass ein Milimeter bei Änderungen der Geometrie wahnsinnig viel ausmachen können. Ob es eine Lenkererhöhung oder eine tiefere oder höhere Sitzbank ist. Jede Änderung wirkt sich unwahrscheinlich auf das Fahrverhalten, Komfort oder Sicherheit aus. Und hier sind es ganze 2 Zoll Veränderung vorne und 10 mm in der Breite am Hinterreifen. Heißt zum einen, die Maschine kommt 2,54 cm vorne tiefer. Das alleine ist ja schon mal eine riesige Veränderung.
Dann ist die Felge um einiges leichter (jeweiliges Gewicht der Kompletträder werde ich im weiteren Verlauf noch bekannt geben). Da ändern sich die Fliegkräfte enorm. Heißt, man erhält ein extrem willigeres Einlenkverhalten. Mit anderen Worten, das Motorrad wird viel agiler und wendiger. Ich schätze da einen riesigen Vorteil bei Wechselkurven und Spitzkehren. Was mir persönlich auch noch entgegen kommt: Betty ist insgesamt vorne 2,5 cm tiefer.
Durch die 5,5" breite Hinterradfelge hat man die Möglichkeit, einen 180er Reifen hinten draufzuziehen. Das hat Vor- und Nachteile. Vordergründig ist hier die Optik und eine bessere Traktion durch die größere Auflagefläche. Durch die Paarung mit dem 17" Vorderrad erhält man natürlich eine größere Auswahl an Reifen. Nachteile, die mM nach aber doppelt durch das kleinere Vorderrad kompensiert werden sind zum einen ein höherer Kraftaufwand, um in Schräglage zu kommen und das stärkere Aufstellverhalten beim Bremsen in Schräglage. Muss man halt bei sportlicher Gangart etwas mehr arbeiten. Hier sag ich aber, hauptsache Grip, Grip, Grip...
Insgesamt beleuchtet und mM. nach, braucht man zunächst bei der R1300 GS keine Fahrwerksanpassung. So auch Frank Hoffmann. Bei der 1250er GS ist das hingegen fast zwingend erforderlich.
So weit zu den Gedanken im Kopf und dem Kribbeln Bauch!
Rabatt Hinweis
Natürlich gibt es für meine Follower auch einen Rabatt. Code "aTOZ5" für 5% Rabatt auf die Umbausätze von alpha Technik...
Videoserie Teil 1/3
BMW-Motorradforum.de
Interessant ist natürlich auch der Austausch im BMW-Motorradforum.de (R1250R.de)...
Aktuelle Informationen zu den Kosten der Eintragung:
- Prüfgutachten von KÜS: 71,00 €
- Eintragung in die Fahrzeugzulassungsbescheinigung Teil I: 12,40 €
Da hatte ich mit insgesamt 200,- € gerechnet...